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Fluor und seine Wirkung:
Fluor wirkt zum einen auf die Zahnhartsubstanz und zum anderen auf die Zahnumgebung.
Fluor vermindert den Zahnbelag und schützt damit vor Karies.
Aber: die Fluorwirkung auf die Zahnhartsubstanz ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Bei Fluorüberdosierung sind Dentalfluorose (Zahnschmelzverfärbungen), wie bei meiner ältesten Tochter festgestellt, möglich.
In der Fachliteratur ist zu lesen, dass es Hinweise dafür gibt, dass durch überhöhte Fluoreinnahme Krankheiten, wie Osteoporose, Osteosklerose und Arteriosklerose auftreten können. Weiter ist zu lesen, dass im Tierversuch ein vermehrtes Auftreten von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten durch zu hohe Fluorgaben nachgewiesen werden konnte.
Eine gute Mundhygiene mit zahnärztlicher Betreuung und zuckerarmer Ernährung ist als wirkungsvollste Kariesprophylaxe als ausreichend an zu sehen. Diese Maßnahmen sind ohne Nebenwirkungen.
Falls die genannten Kriterien nicht erfüllt werden, ist eine zusätzliche Fluoreinnahme zu empfehlen, aber nur in Absprache mit dem Zahnarzt! Während der Wachstumsphase kann alternativ Aufbaukalk verabreicht werden.
Folgendes sollten Sie beachten:
-dass bei Ihrem Kind Fluoridtabletten und fluoridiertes Speisesalz nur unter Berücksichtigung des Fluoridgehaltes des Trinkwassers gegeben werden
- dass unter 3 Jahren keine fluoridierte Zahnpasta verwendet wird
- dass zwischen dem 3. und 6. Jahr nur fluoridierte Kinderzahnpasta benutzt wird
- dass Ihr Kind möglichst keine Zahnpasta schluckt
- dass Sie Ihren Kinder- oder Zahnarzt , falls Sie fluoridiertes Mineral- oder Trinkwasser verwenden, über den Fluoridgehalt des Wassers informieren, so dass er die passende Fluor-Tablettenstärke verordnen kann.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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