|
|
Fünf Männlein sind in den Wald gegangen,
die wollten den Osterhasen fangen.
Der Erste war so dick wie ein Fass
und brummte immer: "Wo ist der Has, wo isst der Has?"
Der Zweite rief: "Da ist er ja, da ist er ja!"
Der Dritte war der Lange, dem war gar angst und bange,
er fing an zu weinen: "Ich sehe keinen, ich sehe keinen."
Der Vierte sprach: "Das ist mir zu dumm, ich kehre wieder um!"
Der Kleinste aber, wer hätts gedacht,
der hat den Hasen nach Hause gebracht.
Da haben alle, alle gelacht.
Die Finger einzeln antippen,
zum Schluss das Baby kitzeln.
Der ist ins Wasser gefallen,
der hat ihn wieder rausgeholt,
der hat ihn ins Bett gesteckt,
der hat ihn zugedeckt
und der kleine Schelm hat ihn wieder aufgeweckt.
Die Finger einzeln antippen, den kleinen Finger schütteln.
Das ist der Daumen,
der schüttelt die Pflaumen,
der liest sie auf,
der trägt sie heim
und der isst sie alle, alle allein.
Die Finger einzeln antippen, den kleinen Finger schütteln.
Mein Häuschen steht nicht ganz gerade,
ist das aber schade.
Mein Häuschen ist ein wenig krumm,
ist das aber dumm.
Bläst ein scharfer Wind hinein,
fällt das ganze Häuschen ein.
Kommt der liebe Sonnenschein,
steht mein Häuschen wieder fein.
Die Finger bilden ein Haus und spielen den Text nach.
Bei `Wind´ pusten, bei `Sonne´ einen Kreis beschreiben.
Zehn Hampelmänner hab ich hier,
was ich auch tu, sie helfen mir.
Sie können malen, kneten, nähen,
sie können auch den Kreisel drehen.
Und haben sie ihr Werk vollbracht,
so schlafen sie die ganze Nacht.
Am Morgen wasch ich sie alle rein
Und sag: "Guten Morgen, Fingerlein!"
Hände drehen, Finger strecken.
Die Tätigkeiten nachspielen,
dann Finger in den Schlaf streicheln.
Waschen, klatschen.
(Forumsbeitrag von Anissia)
|

Nächster Tipp:
|
|
|
|
|