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| Fett in Fast-Food-Gerichten |
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Es handelt sich dabei um das sogenannte Transfett, es ist weitaus folgenreicher für den Körper als andere Fettarten. Transfett entsteht in der industriellen Fetthärtung und findet sich vor allem in Fast-Food-Gerichten, aber auch in Keksen und Kartoffelchips. Transfett erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes stärker als andere Fette.
Die Wake Forest University in North Carolina beobachtete die Entwicklung von Affen, die speziell ernährt wurden. Eine Gruppe der Affen erhielt eine typische, den westlichen Industrienationen entsprechende Kost, mit einem Fettanteil von bis zu 35 Prozent. Dabei stammten acht Prozent der gesamten Kalorien aus Transfetten. Beim Menschen entspricht dies einem Cheeseburger und einer Portion Pommes am Tag.
Die Affen wurden sechs Jahre beobachtet, was etwa 20 Jahre der menschlichen Lebenszeit entspricht. Die Gruppe der Affen die mit Transfett gefüttert wurde, legte etwa sieben Prozent an Körpergewicht zu. Die Kontrollgruppe der Affen, die die gleiche Anzahl der Kalorien erhielt, anstelle der Transfette jedoch ungesättigte Fettarten, legte in dieser Zeit nur zwei Prozent an Gewicht zu. Der Bauchansatz der ersten Affengruppe war jedoch noch offensichtlicher. Das zugelegte Gewicht sammelt sich nur im Bauchbereich an. Zusätzlich wanderte das bereits vorhandene Fettgewebe auch zur Bauchregion. Die Kontrollgruppe hatte hingegen 30 Prozent weniger Bauchfett als die mit Transfett gefütterten Affen.
Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass ein erhöhter Anteil Bauchfett beim Menschen zu zahlreichen negativen Folgen führen kann. Es erhöht deutlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen. Wohingegen Menschen bei denen das Fett gleichmäßiger verteilt ist, dieses erhöhte Risiko nicht aufweisen.
Bei bisherigen Studien mit Menschen erwies es sich als besonders schwierig die Wirkung einzelner Komponenten, wie das des Transfettes, nachzuweisen. Bei den Affen ist dies aber gelungen. Transfette waren bereits vorher dafür bekannt, den Cholesterolspiegel ansteigen zu lassen. Zusätzlich wurden sie mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Die Forscher fanden auch erhöhte Glukose- Werte im Blut der Affen, dies lässt auf ein erhöhtes Diabetes-Risiko schließen.
Die FDA fordert eine Ausweisung des Transfettes auf Nahrungsmitteln. Dänemark ist noch einen Schritt weitergegangen, sie verbannten den ungesunden Inhaltsstoff ganz aus ihren Nahrungsmitteln.
(Redaktion)
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