» Startseite » Kinder » Familie
Ferienjobs für Schüler

   

[H4][b]Ferienjobs für Schüler und Studenten [/B] [/H4]
[B]Mit Selfmarketing mauer Konjunktur trotzen [/B]

Hunderte Schüler und Studenten für eine Handvoll Jobs - die Landesarbeitsagentur NRW meldet Flaute beim Bedarf an Aushilfen für die Urlaubszeit. "Ferienjobber, die in den `schönsten Wochen des Jahres´ Geld verdienen wollen oder müssen, sind mehr denn je auf Eigeninitiative, Kreativität und das persönliche Abklappern möglicher Arbeitgeber angewiesen", regt die Verbraucherzentrale NRW dazu an, angesichts der mauen Konjunktur auf dem offiziellen Ferienjob-Markt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Suche mit offenen Augen und den folgenden Tipps als Begleiter auf eigene Faust anzugehen:

Anzeigen: In Tageszeitungen oder Anzeigenblättern inserieren in der Regel die Firmen vor Ort. Wenn ein Angebot passend erscheint, die Antwort nicht auf die lange Bank schieben. Aber Achtung: Finger weg von dubiosen Kleinanzeigen, wo Informationsmaterial erst gegen Vorkasse oder über teure Telefon-Hotlines angefordert werden kann.

- Schwarze Bretter: An Universitäten, bei kirchlichen oder karitativen Einrichtungen, aber auch im Supermarkt um die Ecke gibt es schwarze Bretter, auf denen Angebote für Nebentätigkeiten offeriert werden. Nachzuschauen lohnt, weil hier aktuell und kurzfristig Jobangebote ausgehängt werden.
- Beziehungen: Viele Urlaubsjobs werden mittlerweile intern vergeben, also an Kinder von Mitarbeitern oder Kunden. Stellenmarketing nach dem Motto "Man kennt jemanden, der ..." oder "Wäre dieser Job nicht was für ...?" hat daher gute Vermittlungsquoten. Aber dranbleiben, einmal nachfragen reicht dabei meist nicht.
- Fußarbeit: Arbeitgeber schätzen Eigeninitiative. Warum also nicht einmal eine Telefonaktion starten und Unternehmen einfach anrufen? Möglicherweise wird dort gerade jemand gesucht. Noch besser ist es, persönlich zum Beispiel in kleineren Geschäften oder im Getränkemarkt um die Ecke nachzufragen, ob dort nicht Aushilfen für Kasse oder Lager gesucht werden. Auch die Gastronomie ist im Sommer auf Ferienjobber fürs Biergarten-Zusatzgeschäft oder zur Vertretung von Stammpersonal angewiesen!
- Eigenwerbung: Jobsuchende sollten auf schwarzen Brettern oder mit einem Werbezettel bei Bekannten oder in der Nachbarschaft auf ihre "freien Kapazitäten" während der Ferienzeit hinweisen. Hilfreich ist, hier auch schon mögliche Tätigkeiten zu skizzieren, die man gern übernehmen möchte.
- Kurzfristige Beschäftigung: Bei den meisten Ferienjobs handelt es sich um eine so genannte kurzfristige Beschäftigung bzw. um einen Aushilfsjob. Von einer kurzfristigen Beschäftigung spricht man, wenn das Arbeitsverhältnis im Voraus durch Arbeitsvertrag oder "der Natur der Sache nach" - also zum Beispiel als Kellneraushilfe im Biergarten - auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres befristet wurde. Der Zwei-Monats-Zeitraum ist dann maßgeblich, wenn der Job an mindestens fünf Tagen in der Woche ausgeübt wird. Wird dagegen an weniger Tagen gearbeitet, darf der Ferienjob nicht länger als 50 Arbeitstage dauern. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, sind Schüler und Studenten in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungsfrei. Dies gilt unabhängig von der Höhe des Verdienstes.
Viel Wissenswertes zum Thema "Erfolgreich jobben" hat auch der gleichnamige Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW parat. Für Selbstabholer ist er zum Preis von 9,80 Euro in allen Beratungsstellen erhältlich.
Per Post kommt er - gegen Rechnung - auch für zusätzlich 2,00 Euro für Porto und Versand ins Haus.

Bestelladresse:
Versandservice der Verbraucherzentralen
Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf.
Oder telefonisch unter 0180/500 14 33, Fax: 0211/3809-235.
eMail: publikationen@vz-nrw.de (Redaktion)

Link

Nächster Tipp:
 

Impressum | Über uns | Bookmark | Newsfeed
Mama-Tipps bietet die besten Tipps rund um Familie, Kind und Haushalt.
© Mike Paßmann, Hamburg