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Familie Kürbis

   

Die Familie der Kürbisgewächse ist groß und umfasst verschiedene Gattungen. Zur Gattung Cucumis etwa gehören viele Melonenarten und die Gurke, zur Gattung Citrullus die Wassermelone und schließlich zur Gattung Cucurbita die meisten Kürbissorten.

Weltweit sind über 800 Sorten bekannt und jährlich kommen durch Züchtungen neue hinzu. Je nach Reifezeit unterscheidet man Sommer- und Winterkürbisse. Zu den Sommerkürbissen zählen in der Regel kleinere Sorten mit weicher Schale und meist hellem Fruchtfleisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind die Zucchini, die tellerartigen Pâtissons (Bischofsmützen) und die meist grün-weiß gestreiften Gemüsekürbisse.

Winterkürbisse umfassen vor allem die großen Sorten mit harter Schale, deren Fruchtfleisch dunkelgelb bis tief orange sein kann. Die bekanntesten Wintersorten, die, von den vielen Zierkürbissen einmal abgesehen, hier zu Lande im Herbst erhältlich sind, heißen gelber oder roter Zentner (gut zum Aushöhlen und Schnitzen geeignet), wobei der gelbe Riese in Ausnahmefällen bis zu 50 kg schwer werden kann und für den roten Kollegen etwa 10 kg normal sind. Weitere vertraute Namen auf heimischen Märkten sind mittlerweile auch Turbankürbis, Chayote, Butternutkürbis, Hokkaido, Muscade de Provence oder der klassische Halloween-Kürbis Jack o´Lantern. Winterkürbisse sind im Gegensatz zu den rasch verderblichen Sommerkürbissen bis zu mehreren Monaten lagerfähig. Außerdem ist ihr Fruchtfleisch trockener, faseriger und wesentlich süßer als das der Sommerkürbisse und wird beim Garen butterweich.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg