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Kühl- oder Gefriergeräte nicht unmittelbar neben Heizung oder Herd stellen und direkte Sonnenbestrahlung vermeiden.
Gefriergeräte möglichst in kühler Umgebung, z.B. im Keller, aufstellen. Eine um 1 Grad niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Stromverbrauch um ca. 4 Prozent !
Das schwarze Lüftungsgitter an der Geräterückseite unbedingt freihalten, damit die Luft am Wärmetauscher gut zirkulieren kann. Diesen 1-2 mal jährlich entstauben.
Die Innentemperatur sollte im Kühlschrank +5 bis +8°C und
im Gefrierschrank -18°C betragen. Niedrigere Temperaturen erhöhen nur den Stromverbrauch.
Im Urlaub (außer Haus natürlich) kann die Temperatur im Kühlschrank um bis zu 9° auf 14°C erhöht werden und bei mindestens 2 Wochen langer Abwesenheit sollte der Kühlschrank ganz abgeschaltet werden. Eine geöffnete Tür verhindert dann Schimmelbildung im Gerät.
Die Türen immer nur kurz öffnen, Gutes Sortieren spart Suchen und Strom. Nur bereits abgekühlte Speisen in den Kühlschrank (und besonders in den Gefrierschrank) stellen, ein vorhergehendes Wasserbad kann das Abkühlen beschleunigen.
Die gekühlten Lebensmittel (Milch, Brotaufstriche) nur kurzzeitig aus der Kühlung nehmen, damit sie sich nicht zu sehr erwärmen. Gefriergut im Kühlschrank auftauen, so kann die gespeicherte Kälte dort genutzt werden. Allerdings dauert das Auftauen länger.
Bei Geräten ohne Abtauautomatik regelmäßig die Reifschichten abtauen, bevor sie mehrere Millimeter dick sind.
Dichtungen sauber halten, damit sie gut schließen. Defekte Dichtungen ersetzen.
Ein Zeichen für schlecht schließende Dichtungen ist ein schnelles Vereisen des Gerätes.
Wenn Sie einen Gefrierschrank oder eine -Truhe haben, braucht ihr Kühlschrank kein Gefrierfach und sie können bis zu 40 Prozent Energie beim Kühlschrank einsparen.
Achten Sie beim Neukauf auf die Energieklassen:
Bei einer angenommenen Lebensdauer von 15 Jahren können die Stromkosten den Anschaffungspreis überschreiten. Nur Modelle der Energieklasse A arbeiten wirklich sparsam.
Der Nutzinhalt eines Kühlschranks sollte in einem 1-2 Personen-Haushalt etwa 120 bis 140 Liter betragen, für jede weitere Person zuzüglich 60 Liter. Ein Tiefkühlfach ist nur dann erforderlich, wenn kein separates Gefriergerät zur Verfügung steht; denn ein Kühlschrank mit 4-Sterne-Fach verbraucht bis zu 40 Prozent mehr Strom, als ein gleichgroßes Modell ohne Sterne-Fach.
Der Nutzinhalt eines Gefriergerätes ist für den Normalhaushalt mit 40-80 Litern pro Person ausreichend. Gartenbesitzer, Jäger, Angler, ländliche Haushalte etc. sollten mit mindestens 100 Litern pro Person rechnen.
Die Super-Schaltung des Gefriergeräts ist nur dann einzuschalten, wenn Sie mehr als die Hälfte des Gefriervermögens Ihres Geräts auf einmal einfrieren wollen.
Gefriertruhen brauchen zwar mehr Stellfläche, sind aber in der Anschaffung billiger und verbrauchen etwa 25 Prozent weniger Strom als Standgeräte. Beim Öffnen entweicht auch kaum Kälte. Sie sind allerdings nicht so einfach zu beladen; vor allem für kleine Personen ist es schwer, den Boden zu erreichen.
Schalten Sie 3 Stunden vor dem Abtauen die Super-Schaltung ein, damit Ihr Gefriergut eine Kältereserve bekommt und nicht so schnell antaut. Wickeln Sie das Gefriergut während des Abtauens in Zeitungspapier zur Isolation. Mehrere Behälter mit heißem Wasser, im Gefriergerät verteilt aufgestellt, beschleunigen das Abtauen. Kratzen und brechen Sie nicht an den Eisschichten, dieses kann den Kühlmittelkreislauf beschädigen.
Der beste Stellplatz für ein Gefriergerät ist ein kühler Kellerraum. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Klimaklassen der Geräte: N = 16 - 32°C (f.d. Küche)
SN = 10 - 32 °C (f.d. Keller)
ST = 18 - 38 °C (Tropenstandard)
T = 18 - 43 °C (wie vor)
Bei diesen Temperaturen arbeiten die Geräte optimal.
(Forumsbeitrag von Sarah)
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