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Drachen steigen lassen:
Kommt der Drachen an eine Fahrleitung der Bundesbahn oder an eine Hochspannungsleitung, so leitet die Drachenschnur so viel Strom, dass ein tödlicher Elektrounfall die Folge sein kann. Der Drachenstartplatz muss daher mindestens einen Abstand von 600 Metern zur nächsten Freileitung haben. Die Halteleine des Drachen darf nicht länger als 100 Meter sein. In unmittelbarer Nähe von Flugplätzen ist es verboten, Drachen steigen zu lassen.
Zuwiderhandlungen können Geld kosten. Örtliche Bestimmungen bezüglich der zugelassenen Steighöhe beachten! Hat sich der Drache trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in einem Baum oder einer Freileitung verfangen, lieber auf das Spielzeug verzichten, als Kopf und Kragen bei der Bergung riskieren. Als Schnur nimmt man am besten Angelsehne, sie hält gut, verwittert kaum und isoliert besser. Eine meist unbeachtete Gefahr ist das Rückwärtslaufen bzw. die Beobachtung des Drachens beim Start. Stolpern und Stürze sind häufig.
(Forumsbeitrag von Sarah)
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