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Es war einmal ein Spatz. Und noch einer, und noch einer, und immer noch einer. Auf einmal waren es viele.
Draußen war es kalt, und überall lag Schnee. Die Spatzen kamen bis ans Fenster geflogen. Bis ans Fenster kamen sie und setzten sich auf das Fensterbrett. Auf das Fensterbrett hatte Mutti Körner gestreut. Diese Körner schmeckten den Spatzen, und sie pickten sie alle auf. Rolf sah ihnen dabei zu. Und wie sie so pickten, war auf dem Fensterbrett ein leises Tjuk-tjuk-tjuk zu hören. Rolf gefiel das sehr, und er schaute lange zu, wie sie pickten und pickten und mit ihren Schnäbelchen leise auf das, Fensterbrett klopften - tjuk, tjuk, tjuk. Solange, bis alle Krümelchen aufgepickt waren. Dann flogen sie auf und davon. Auf dem Fensterbrett war nicht ein Körnchen mehr zu sehen, auch nicht ein noch so kleines. Als auf dem Fensterbrett wirklich nichts mehr zu finden war, kam noch ein Spatz herbeigeflogen. Kalt war ihm, Hunger hatte er, er suchte Futter.
Aber wie er auch suchte, nirgends war ein Krümchen zu sehen. Da klopfte er mit seinem Schnäbelchen leise ans Fenster: tjuk, tjuk, tjuk! Rolf sah den Spatz. Da rief er: "Mutti, Mutti, der Spatz hat Hunger! Und Mutti holte ein paar Körner, öffnete das Fenster und streute sie auf das Fensterbrett. Nun klopfte der Spatz nicht mehr ans Fenster. Jetzt pickte er: tjuk, tjuk, tjuk, bis er satt war. Dann klopfte er wieder mit seinem Schnäbelchen ans Fenster: tjuk, tjuk, danke schön! und flog zufrieden davon. Wenn er aber wieder Hunger haben wird, dann kommt er sicher zurück.
Aus dem Tschechischen nach einer Erzählung von F. Tencik
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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