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| Brustabnahme nicht zwingend |
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Frauen brauchen sich bei Krebs nicht die ganze Brust abnehmen zu lassen. Diese als Radikaleingriff oder Mastektomie bekannte Operation bietet keine größeren Überlebenschancen als die lokale Entfernung des Tumors, Lumpektomie genannt. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die 2.500 Krebspatientinnen über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren begleitete. Die Untersuchung wurde im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Die Studie verglich das Langzeitergebnis von Patientinnen mit Tumoren verschiedener Größen und Entwicklungsstadien nach einer von drei Therapien, Mastektomie, Lumpektomie oder Lumpektomie mit anschließender Strahlentherapie. Zur Überraschung der Forscher zeigten alle drei Gruppen am Ende das gleiche Resultat: Unabhängig von der Behandlung waren 47 Prozent der Brustkrebs- Patientinnen nach zwei Jahrzehnten noch am Leben. Allerdings verringerte die zusätzliche Strahlentherapie das Risiko eines zweiten Krebsknotens in der gleichen Brust von 40 auf 14 Prozent im Vergleich zur Lumpektomie allein.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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