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Beziehung im Wandel der Jahre

   

Während es für Frischverliebte überhaupt nicht schwer fällt sich abzustimmen (Ganz wie du willst, Schatz), kann sich die Frage für langjährige Partner durchaus zu einem Problem auswachsen. Da wird dann genörgelt, gedroht, erpresst(?), bis sich einer durchgesetzt hat. Doch Machtkämpfe sind in einer Beziehung normal. Schwierig wird es erst, wenn immer nur einer gewinnt und der andere immer öfter auf der Strecke bleibt, früher oder später wird dieses Ungleichgewicht das Aus für die Beziehung bedeuten.

Auseinandersetzungen sind in einer Partnerschaft nicht zu vermeiden. Denn das Bedürfnis nach Abgrenzung vom anderen, aber auch nach Durchsetzung eigener Interessen steckt in jedem von uns. Die Themen sind letztlich immer die gleichen: Es geht um Anerkennung, Nähe, Geld und Sex und nicht zu vergessen den Erziehungsstil. Vielfältige Machtmittel stehen zur Verfügung, mit denen versucht wird, in der Liebe den eigenen Kopf durchzusetzen. Vorgetäuschte Hilflosigkeit, angebliche Ohnmacht, Drohungen, Erpressung, Bestrafung oder auch Verführung. Wobei Frauen meistens mit anderen Mitteln kämpfen als Männer. Sie operiert häufig auf der Gefühlsebene, er kontert eher im materiellen Bereich.

Machtkämpfe sind also normal. Damit sie aber nicht gleich die Beziehung in ihren Grundfesten erschüttern, sollten die Konflikte fair und offen ausgetragen werden. Am einfachsten ist es sicherlich, sich auf einen Kompromiss zu einigen. Eine andere Möglichkeit ist es, möglichst immer abwechselnd zu siegen. Denn Machtspielchen können einer Liebe durchaus Pep geben.
Den Anderen immer wieder neu zu erobern, Harmonie und Zärtlichkeit sind Gäste in der Beziehung, die gepflegt werden wollen!
(Forumsbeitrag von pannengeier)


Nächster Tipp: Broschüre zum Thema Kindschaftsrecht
 

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