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Tipps gegen den Babyblues

   

Hier einige Tipps für Ihre seelische Gesundheit:

Schlafen Sie ausreichend, legen Sie sich unbedingt auch tagsüber hin, wenn das Baby schläft. Aber stehen Sie morgens regelmäßig auf, ziehen Sie sich hübsch an und frühstücken Sie ausgiebig.

Stehen Sie zu Ihrer Traurigkeit und verbergen Sie nicht , dass Sie erschöpft sind. Nehmen Sie sich selbst wichtig, nur so kann Ihr Partner Ihnen die nötige Unterstützung und Rücksichtnahme zukommen lassen.
Teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein und räumen Sie sich selbst jeden Tag Platz ein. Nutzen Sie diese Zeit zum Relaxen, um Ihre Freundin zu treffen, Musik zu hören etc.
Licht ist wichtig. Gehen Sie an der frischen Luft spazieren, wenn es draußen hell ist. Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung in Ihrer Wohnung (organge-farbige Glühbirnen wirken Wunder!) .
Beachten Sie sehr genau, wann und wobei Sie sich wohlfühlen. Suchen Sie diese schönen Situationen und gehen Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse ein.
Sprechen Sie Ihre negativen Gefühle aus. Es ist normal, sich auf der einen Seite über das Baby zu freuen und auf der anderen Seite traurig zu sein. Darüber zu sprechen ist für viele Frauen sehr hilfreich.
Gehen Sie Besserwissern aus dem Weg und vor allem den Menschen, die versuchen, Ihnen wegen Ihrer Traurigkeit ein schlechtes Gewissen einzureden.
Wenn Sie bereits vor der Geburt begonnen haben, sich ein Netzwerk zu schaffen, können Sie sich jetzt auf hilfreiche Hände verlassen. Bitten Sie ruhig einmal die Freundin um eine Stunde Babysitting oder um Hilfe im Haushalt, Sie geben doch schließlich auch, oder?
Haben Sie kein schlechtes Gewissen, Ihr Baby auch einmal für einige Stunden zu vergessen. Engagieren Sie einen Babysitter und gehen Sie aus- allein, mit Ihrem Partner oder Ihrer Freundin.
Erwarten Sie nicht zuviel von sich. Geben Sie sich Zeit, sich an Ihr Baby zu gewöhnen und es lieben zu lernen .
Vergessen Sie Ihren Perfektionismus. Lassen Sie ruhig einmal den Haushalt schleifen - nur um sich selbst sollten Sie sich auch weiterhin gut kümmern.
Suchen Sie andere Betroffene. Wenden Sie sich an ein Mütterzentrum, hängen Sie einen Zettel ins Wartezimmer des Frauen- oder Kinderarztes, oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf.
Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Wenn Ihre Depressionen vom Arzt attestiert werden, können Sie eine Haushaltshilfe oder Familienpflegerin bekommen. Die Kosten trägt Ihre Krankenkasse.
Nehmen Sie Johanniskrautprodukte (Tee oder Dragees) - sie werden Ihre Stimmung etwas aufhellen. In schwereren Fällen kann es nötig sein, dass Sie vorübergehend Psychopharmaka bekommen, damit Sie Kraft finden aus der Depression herauszukommen.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg