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| Baby kein Grund für Rauchstopp? |
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Auch eine Schwangerschaft ist für die Mehrzahl der Frauen kein Grund, mit dem Rauchen aufzuhören. Laut einer aktuellen Studie der Berliner Charité entsagen nur 40 Prozent der schwangeren Raucherinnen dem Tabak. Weitere 25 Prozent reagierten auf Hilfe von außen, um wenigstens bis nach der Geburt die Zigaretten weg zu legen.
Die Untersuchung geht auf die Entwöhnungsexpertin Anne Wilkening zurück, die den weit verbreiteten Irrglauben beklagt, ein abrupter Nikotinentzug sei schädlicher als moderates Weiterrauchen. Das Gegenteil sei der Fall. Das Risiko von Früh-, Fehl- und Totgeburten sei bei Raucherinnen höher. Außerdem brächten sie häufiger zu kleine und zu leichte Kinder zur Welt.
Zwei Drittel aller plötzlichen Kindstode könnten nach Angaben der Weltgesundheitsbehörde (WHO) vermieden werden, wenn beide Eltern nicht rauchten. Nach Ansicht der Psychologin sollten Ultraschallspezialisten und Frauenärzte schwangere Raucherinnen stärker zur Entwöhnung ermutigen.
Wilkening sucht nach Angaben der Charité noch schwangere Raucherinnen für eine Studie, die feststellen soll, ob Akupunktur eine wirksame Methode zur Raucherentwöhnung ist. Die Teilnahme an der Untersuchung ist kostenlos. Termine können unter der Telefonnummer 030 / 450 564 117 vereinbart werden.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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