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Ordnung im Kinderzimmer: Die Aufräumfee

   

Sie schaut jeden Abend, wenn Kinder schlafen, in die Kinderzimmer auf der Suche nach Spielsachen.
Und weil sie so gerne spielt, nimmt sie die Sachen, die unachtsam rumliegen, einfach mit.

Am nächsten Morgen sind also die Spielsachen weg!

Jetzt gibt es zwei mögliche Reaktionen:
Einmal das große Theater, weil die Puppe oder das Buch nicht mehr da ist.
Dann sage ich, sie sollen ein Bild mit dem jeweiligen Gegenstand malen. Das legen wir am Abend auf die Treppe. Und am nächsten Morgen ist es wieder da!
(Die Aufräumfee ist ja kein Unmensch, der die Sachen einfach stiehlt. Sie denkt nur, den Kindern sind die Spielsachen nicht wichtig - sonst wären sie ja weggeräumt)

Oder aber das Kind bemerkt den Verlust gar nicht.
Dazu kann ich nur sagen: Dann eben nicht! Oft ist es auch sinnvoll, wenn manche Spielsachen für einige Zeit verschwinden. Danach sind sie nämlich wieder interessanter und sie liegen nicht einfach nur rum.

Unsere Aufräumfee wohnt im Dachboden in einem Abstellraum , der für die Kinder nicht zugänglich ist.
Manche Sachen haben dort schon ein halbes Jahr verbracht. Dann hole ich sie eben einfach so mal wieder vor, zum Beispiel wenn ein Kind krank ist oder eine Belohnung verdient.

Natürlich ist das eine Methode vor allem für kleinere Kinder. Aber bei uns hat sie sich als wirksam herausgestellt. So höre ich dann: Ich muss meine Puppe noch aufräumen, sonst holt sie die Aufräumfee.
(Forumsbeitrag von Sarah)


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© Mike Paßmann, Hamburg