|
|
|
|
|
|
| Angst vor dem Kindergarten |
|
|
Wie kann man seinem Kind bei Kindergartenangst helfen?
Viele Kinder fangen schon auf dem Weg zum Kindergarten an zu weinen und zu schreien und möchten auf keinen Fall alleine im Kindergarten bleiben. Grund ist die Angst vor der bevortsehenden Trennung.
Ganz wichtig ist es daher, dass Sie selbst als Mutter oder Vater keine Angst vor dieser Trennung haben, denn mit Ihrer eigenen Angst zeigen Sie Ihrem Kind Ihre Unsicherheit und verstärken die Angst und Unsicherheit bei Ihrem Kind, die Trennung wird so noch schwerer. Viel besser ist es daher, dem Kind Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln, in dem Sie es aufmuntern und ihm signalisieren: Du schaffst das!, Das wird ein schöner Tag mit vielen Kindern!, Du kannst spielen und wirst Spaß haben!. So übertragen Sie Ihre Zuversicht und Sicherheit auf Ihr Kind und der Abschied wird allen Beteiligten leichter fallen.
Hier noch einige Tipps, wie Sie Ihrem Kind den Einstieg in den Kindergarten erleichtern:
Versuchen Sie, Ihr Kind schon vor der Eingewöhnung in einem Kindergarten an eine Trennung zu gewöhnen. Lassen Sie Ihr Kind auch mal eine Weile allein spielen und lassen Sie es kleine Herausforderungen allein bewältigen. Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, kleine Hürden, eigenständig zu meistern und loben Sie es für seine Selbstständigkeit, auch wenn mal etwas nicht ganz perfekt klappt.
Die Eingewöhnung im Kindergarten sollte dann langsam und mit viel Geduld erfolgen. Lassen Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, um sich von Ihnen zu lösen. Bringen Sie Ihr Kind dann unbedingt regelmäßig in den Kindergarten und holen Sie es immer pünktlich zur Vereinbarten Zeit wieder ab, Sie zeigen Ihrem Kind damit, dass es sich auf Sie verlassen kann.
So wichtig, wie das pünktliche Abholen, ist der Abschied. Stehlen Sie sich nie ohne Verabschiedung davon, gestalten Sie den Abschied aber kurz und positiv, so vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie keine Angst vor der Trennung haben und sich auf das Wiedersehen am Nachmittag freuen.
Manchen Kinder hilft ein kleiner Talismann, den sie von Ihren Eltern für den Start im Kindergarten bekommen. Der Talismann soll sie beschützen und sie daran erinnern, dass sie keine Angst zu haben brauchen und sie sicher zur vereinbarten Zeit wieder abgeholt werden.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind in kindgerechter Weise über seine Sorgen. Versichern Sie ihm, dass Sie bereit sind, jederzeit zum Kindergarten zu kommen, wenn sich Ihr Kind verletzt oder krank wird. Daher ist es wichtig, dass Sie den BetreuerInnen eine Telefonnummer hinterlassen, unter der Sie den Tag über erriechbar sind. Ihrem Kind können Sie ruhig sagen, dass es sich an eine/n ErzieherIn wenden soll, wenn ihm schlecht ist, oder wenn es sich verletzt hat und, dass Sie dann angerufen werden und sofort zum Kindergarten kommen. Das gibt Ihrem Kind Sicherheit und vermittelt ihm das Gefühl mit seinen Sorgen und Ängsten ernst genommen zu werden und sich auf Sie verlassen zu können, auch wenn Sie nicht in unmittelbarer Nähe sind.
Fragen Sie Ihr Kind nachmittags, was es im Kindergarten gemacht und erlebt hat und achten Sie genau auf die Reaktionen. Spricht es fröhlich von den Erlebnissen oder macht es einen traurigen oder verängstigten Eindruck? Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Angst Ihres Kindes nicht abnimmt und möglicherweise auch mit anderen Faktoren zusammenhängt, sprechen Sie auch mit Ihrem Kinderarzt/Kinderärztin darüber. Bei starken Ängsten kann eine Psychotherapie für Kinder sehr gute Erfolge erzielen.
Stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes, denn ihr Kind muss spüren, dass Sie immer für es da sind, nur dann kann es beruhigt loslassen.
(Mama Lucie)
|

Nächster Tipp:
|
|
|
|
|
|
|
|
|