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Allergietest für Neugeborene

   

Kinder mit einem hohen Allergierisiko können bereits unmittelbar nach der Geburt entsprechend getestet werden. Dafür muss lediglich etwas Blut aus der Nabelschnur untersucht werden, so die Landesvertretung Niedersachsen der Techniker Krankenkasse (TK). Das Allergierisiko eines Kindes könne nach der erblichen Veranlagung bemessen werden: Sind beide Eltern Allergiker, betrage das Risiko für das Kind fünfzig Prozent. Ist nur ein Elternteil betroffen, liege die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie beim Kind dreißig 30 Prozent.

Die Kosten für einen Allergietest bei Neugeborenen werden in begründeten Fällen von der Krankenkasse übernommen. Bei dem Test wird der TK zufolge nach Antikörpern im Blut gesucht. Je nach Anzahl der Antikörper könne der Arzt bestimmen, wie hoch das Allergie-Risiko für das Neugeborene ist.

Anschließend könnten die Eltern vorsorgen - etwa indem das Kind möglichst lange gestillt wird und bestimmte Nahrungsmittel wie Eier, Weizen oder Sojaprodukte während des ersten Lebensjahres nicht gefüttert werden. Außerdem sollten in der Wohnung betroffener Familien Haustiere mit Fell oder Federn sowie Zigarettenrauch tabu sein.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg