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| Ängste bei Kindern überwinden |
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Sehr viele Eltern kennen das: Die Kinder weinen scheinbar grundlos, haben Nachts Alpträume oder hängen einfach immer an Mamas Rockzipfel. Das muss nicht gleich ein schwerwiegender Erziehungsfehler sein, denn Ängste bei Kindern gehören zum natürlichen Reifeprozess und sind bis ca. 5 Jahren ganz normal.
Beim Umgang damit können Sie Ihren Kindern helfen. Hier die besten Tipps.
Bis 6 Monate:
Ihr Baby kennt hauptsächlich Ihr Stimme und Ihren Geruch, sobald beides oder nur eines davon fehlt wird es unsicher und fängt an zu weinen. Jetzt sind Nähe und Geborgenheit sehr wichtig.
6-9 Monate:
Ihr Baby erkennt vertraute und fremde Menschen. Lässt sich nicht mehr von jedem auf den Arm nehmen.
Das ist gut so, geben Sie Ihm Sicherheit und lassen es selbst Entscheiden, bei wem und wie lange es auf dem Arm bleiben will. So kann es langfristig Vertrauen aufbauen.
12-18 Monate:
Ihr Kleinkind lernt laufen und erkundet die Umgebung. Seien Sie nicht übervorsichtig, aber geben Sie ihm wenn nötig die helfenden Hände zur Unterstützung.
3 Jahre:
Monster, wilde Tiere, Gespenster oder auch Blitz und Donner sind interessant, machen aber auch Angst. Sie regen die Fantasie Ihres Kindes an. Kinder steigern sich dann oft in verrückte Geschichten. Lassen Sie es deshalb Dinge aufmalen vor dem es Angst hat. Die Monster nehmen Gestalt an und verlieren dann ihren Schrecken.
4 - 5 Jahre:
Kinder in diesem Alter entwickeln Gefühle für Zeit und Alter. Der Tod kann ihnen schon erklärt werden, Sie sollten versuchen positiv darüber zu sprechen. Z.B. der Opa war schon alt und wollte jetzt zur Ruhe kommen. Auf dem Friedhof nehmen wir vom ihm Abschied. Vorsicht! Tod nie mit Schlafen vergleichen, das kann zu Schlafängsten führen.
(Forumsbeitrag von tanja)
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