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Ängste bei Kindern erkennen

   

Im Alter von drei bis vier Jahren, machen unsere Kinder meist die ersten negativen Erfahrungen mit ihrer Phantasie. Sie sehen Gespenster und Monster die sich in Ecken und unter dem Bett verstecken. Der Schatten des Lieblingsspielzeuges ist in der Dunkelheit fremd und macht Angst.
Für uns Eltern gilt es diese Ängste ernst zu nehmen, nicht herunter zuspielen und erst recht nicht darüber zu lachen.

Die Eltern sollten als Zuhörer und Tröster fungieren. Eine Umarmung, nimmt der Angst die Bedrohlichkeit und zeigt, Du bist nicht allein. Eltern können anbieten mit dem Kind zusammen die Ursache für die Angst zu finden.
Gemeinsam kann unter dem Bett, auf dem Schrank oder sonst wo nachgesehen werden. Die Eltern sollten sich ruhig einmal neben das Kind legen, um zu sehen, wie die Kinderzimmereinrichtung im Dunkeln aussieht. Vielleicht bekämen wir dann auch Angst.

Nicht immer sprechen Kinder über ihre Ängste, manchmal merkt man nur an Verhaltensauffälligkeiten, dass etwas nicht stimmt. Typisch sind da:
- Ausweichen und Vermeiden von Situationen (Da gehe ich nicht hin)
- Ablehnung (Das will ich nicht)
- Klammern (Plötzliches am Rockzipfel hängen)
- Schlafstörungen (Häufiges Aufwachen, oder erst gar nicht einschlafen)
- Körperliche Beschwerden (Schmerzen jeglicher Art, die regelmäßig auftauchen)
- Einnässen (wenn das Kind schon trocken war)
Dann hilf das Beobachten des Kindes und vorsichtige Annäherung. Erzählungen aus der eigenen Kindheit lösen die Zungen der Kinder manchmal sehr schnell. Eltern sollten für ein solches Gespräche Zeit einkalkulieren. Denn oft dauert es, bis sich ein Kind öffnet, wer weiß schon vorher, von welcher Angst das Kind geplagt ist, vielleicht hat es gerade Angst ausgeschimpft zu werden, nicht geliebt zu werden…
(Forumsbeitrag von pannengeier)


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© Mike Paßmann, Hamburg